
Normalerweise versuche ich beim Lesen einer Buchreihe zwischen den Teilen andere Bücher zu streuen, um ein Ausbrennen zu vermeiden, aber nach dem Ende von Band 5 wollte ich direkt weiterlesen. Wie bei einem Videospiel, wo ich „nur noch ein Level“ spielen will, obwohl es schon 1 Uhr nachts ist. Und ich glaube, dieser sechste Teil ist der bisher beste der Reihe.
Nach dem Levelskip der siebten Ebene im letzten Buch befinden sich Carl und Donut nun auf der achten Ebene – Kuba. Aber anstatt sich wie regulär durch die Stadt zu kämpfen, ist diese Ebene nichts anderes als ein Sammelkartenspiel. Zum einen müssen sie – wie in Pokemon – durch die Welt reisen und mächtige Wesen einfangen und im nächsten Schritt kartenbasierte Kämpfe austragen. Eine wilde Mischung aus Magic the Gathering, Pokemon und Slay the Spire.
Die knapp 800 Seiten haben sich so weggelesen und ich konnte das Buch nicht weglegen. Der Trading-Card-Ansatz ist – aus meiner Sicht – ein sehr spannender Wechsel und lockert das Geschehen auf. Außerdem ist es toll zuzusehen, wie die Protagonisten, wie in einem Videospiel, immer stärker und stärker werden. Eine typische, spielgewordene Allmachtsphantasie.

Zusätzlich gibt es auch noch sehr viel mehr Lore aus der Welt außerhalb des Dungeons. Wo es vorher nur der Inhalt einer Spielshow war, hat die Geschichte inzwischen Auswirkungen auf das ganze Universum. Mit allen Tropes die dazugehören.
Ich werde wahrscheinlich direkt das nächste Buch weiterlesen! [1]