Enders Game - Orson Scott Card

Es gibt so Bücher, die einfach in jeder Science-Fiction-Bestenliste auftauchen. Ender’s Game von Orson Scott Card ist eines davon. Aber ist es wirklich so gut?

Es gibt so Bücher, die einfach in jeder Science-Fiction-Bestenliste auftauchen. Ender’s Game von Orson Scott Card ist eines davon. Aber ist es wirklich so gut?

Eine geheime Organisation, welche im Verborgenen unerklärliche Phänomene untersucht und eindämmt? Kommt mir bekannt vor, habe ich doch quasi gerade erst gelesen. Tatsächlich ist dieses ganze Buch in seiner ersten Version bereits einmal in einer ersten SCP-Version erschienen.

Dies ist vermutlich das zweitnerdigste [1] Buch was ich dieses Jahr gekauft habe und alleine das Konzept jetzt zu erklären wird schwer. Schon weil die SCP Foundation selber ein richtiges Rabbithole ist. Und die Geschichten die sich hinter diesen wirklich unscheinbaren "Handbuch" verbergen sind eine Liga für sich.

Vier Jahre sind vergangen, seit ich das letzte Buch der Bobiverse-Reihe gelesen habe. Und heute weiß ich auch, warum ich so lange gezögert habe.

Ich habe dieses Buch gerade erst zugeklappt und bin mir noch nicht sicher, ob das Gefühl Bestand haben wird – aber im Moment glaube ich, dass dieses Buch, zusammen mit seinem Vorgänger, ein 6-Sterne-Buch für mich ist. Warum?

Ich war gerade im Urlaub und brauchte noch eine einfache Lektüre für einen 5-Stunden-Flug. Und wenn es um einfache und unterhaltsame Bücher geht, kann man mit einem Scalzi nichts falsch machen.

Es ist schon fast drei Jahre her, dass ich Best Served Cold – den zweiten in sich abgeschlossenen Ableger des First Law Universums – gelesen habe. Was seltsam ist, denn eigentlich mochte ich die ganze Reihe ganz gerne.
In diesem Teil geht es um eine Schlacht, Rivalitäten, Depressionen und weder Gut noch Böse.

Ich mag John Scalzi [1]. Old Man's War hat mich damals richtig gefesselt, und die Interdependency–Serie war eine kurzweilige Space-Opera. Und dann war da noch Red Shirts, eine schöne, an Star Trek angelegte Satire auf gängige Science-Fiction-Tropes und Klischees [2].
Und jetzt versucht er es mit Starter Villain noch einmal – diesmal mit einer Satire auf Super-Schurken, geheime Basen und die ganze Klischee-Kiste, inklusive Katze, Space-Laser und einem Vulkan-Versteck.

Der volle Titel von Kurt Vonneguts berühmtem Roman ist bereits ein Statement: “Slaughterhouse-Five or The Children’s Crusade: A Duty-dance with Death”. Das Buch beginnt ungewöhnlich – das erste Kapitel ist ein Prolog, in dem der Autor selbst als Figur auftritt und uns auf eine Reise vorbereitet, die alles andere als linear verläuft.

Lest mal diesen Klappentext:
On the world called Hyperion, beyond the law of the Hegemony of Man, there waits the creature called the Shrike. There are those who worship it. There are those who fear it. And there are those who have vowed to destroy it. In the Valley of the Time Tombs, where huge, brooding structures move backward through time, the Shrike waits for them all. On the eve of Armageddon with the entire galaxy at war, seven pilgrims set forth on a final voyage to Hyperion seeking the answers to the unsolved riddles of their lives. Each carries a desperate hope—and a terrible secret. And one may hold the fate of humanity in his hands.
Alles klar?
Manchmal steht ein Buch jahrelang im Regal, weil der Klappentext mehr Fragen aufwirft als Lust aufs Lesen macht. Hyperion war bei mir so ein Fall: Ein mysteriöses Wesen namens Shrike, Pilgerreisen, Zeitgräber, galaktischer Krieg – klingt erstmal nach klassischer Space Opera, aber irgendwie auch nach einem Buch, das sich nicht so recht greifen lässt.